Inklusion und Integration

Nächste Kurstermine

Start Ende Freie Platze
24.02.2019 02.03.2019 ausgebucht
17.11.2019 23.11.2019 15
15.03.2020 21.03.2020 15
15.11.2020 21.11.2020 15

 

Teilhabe aller ist Grundvoraussetzung einer demokratischen und gerechten Gesellschaft, in der Kinder und Erwachsene unabhängig von Gesundheit, Herkunft und finanzieller Situation ein menschenwürdiges Leben haben.
Die sozialen Problemstellungen Europas sind auch in Italien präsent: gesetzliche Inklusion von Kindern mit Behinderung in Kindergarten und Schule, Erwachsene mit Behinderung auf dem Arbeitsmarkt, Integration der knapp 10% Ausländer, Organisation und Eingliederung von Flüchtlingen, Armut und Obdachlosigkeit durch die Wirtschaftskrise, Integration von Roma und Sinti.

Vor dem Hintergrund abnehmender öffentlicher Finanzierung wird eine erfolgreiche Inklusions- und Integrationspolitik in Italien schwieriger. Nachhaltige Gute-Praxis-Beispiele auf allen Ebenen zeigen aber auch, dass eine hohe Umsetzungsqualität weiterhin möglich ist.

Während des einwöchigen Trainingskurses werden am Vor- und Nachmittag viele Aspekte von Inklusion und Integration in Italien behandelt. Seminare, Praxis-Workshops, Besuche in Einrichtungen und Gespräche mit Kollegen/Innen bieten die Möglichkeit, sich einem umfassenden Überblick über die italienische Situation zu verschaffen und viele Anregungen für die eigene Arbeit zu Hause mitzunehmen. Ein individuelles Job-Shadowing kann auf Wunsch organisiert werden.

Das Programm des Trainingskurses richtet sich an Beschäftigte, Dozenten und Entscheidungsträger aus dem Bildungs-, Sozial- und Kommunalbereich. Ziel ist es, die italienische Situation und die Akteure aus erster Hand kennenzulernen. Das Programm bietet auch die Gelegenheit, Kontakte für transnationale Projekte zu schließen.

Das Programm findet in Vicenza, Venedig und Verona oder Padua statt und lässt ausreichend Zeit, die Sehenswürdigkeiten dieser Städte und die kulinarische Vielfalt Italiens zu genießen.

Die Studienreise sieht unter anderem folgende Argumente vor:

  • Inklusion in Kindergarten und Schule
  • Regionale Inklusionspolitik in der Berufsausbildung
  • Aufnahme und Betreuung von Flüchtlingen
  • Integration von Erwachsenen mit Behinderung in den Arbeitsmarkt
  • Migranten auf dem Arbeitsmarkt
  • Kommunale Sozialpolitik bei Inklusion und Integration
  • Katholische Sozialarbeit
  • Aufgaben und Finanzierung der Freien Träger
  • Obdachlosigkeit und Wirtschaftskrise
  • Rolle der Sozialpartner bei Inklusion im Betrieb
  • Aus- und Weiterbildung von Erziehungspersonal
  • Job-Shadowing

Die Besuche im Rahmen des Programms betreffen Kindergarten, Schule, Flüchtlingsbetreuung, private und soziale Verbände und Unternehmen und kommunale Sozialeinrichtungen. Expertenvorträge und Gespräche mit öffentlichen und privaten Institutionen sowie mit politischen Entscheidungsträgern komplettieren das Programm.
Das Programm wird nach Wunsch zusammengestellt und kann zwischen 2 und 5 Tagen betragen.
Das Programm wird ab 8 Teilnehmer/Innen durchgeführt. Unterkunft und Kulturprogramm ist auf Wunsch buchbar.

 

Testimonials

Eine sehr informative, erlebnis- und lehrreiche Woche, hervorragend von Eurocultura organisiert, für alle Teilnehmenden waren Themen angesprochen.
Das Rahmenprogramm bot ebenfalls für jeden etwas und hatte ein sehr gutes Niveau. Keiner hatte das Gefühl, etwas hätte gefehlt. Auch die Unterbringung im Hotel war sehr gut.
Ganz wunderbare Menschen haben diesen Aufenthalt einmalig und unvergesslich werden lassen in einer schönen Stadt, die jederzeit eine Reise wert ist.
Elke Förster Renn (Stadtverwaltung Bonn, Mai 2017)

Gute Organisation aller Belange. Auch nicht geplante, unvorhergesehene Erfordernisse wurden unkompliziert und prompt umgesetzt! Ein dickes Danke schön dafür.
Brigitte Schrick (Stadtverwaltung Bonn, Mai 2017)

Die von Bernd und seinen Mitarbeitern für die Teilnehmerinnen mit Behinderung erfolgten Hilfestellungen sind wohl kaum zu überbieten. Es wurde uns ermöglicht, fast barrierefrei alle Angebote des Programms wahrzunehmen. Ich möchte mich hiermit nochmals herzlich dafür bedanken.
Gudrun Rücker (Stadtverwaltung Bonn, Mai 2017)