Öffentliche Verwaltung

Demografischer Wandel, Digitalisierung, Smart City, Überalterung, Lebensqualität, Flüchtlinge: die Herausforderungen für Städte und Gemeinden wachsen und erfordern auch in Italien innovative Lösungen in allen Bereichen der öffentlichen Verwaltung.
Verstärkt wird der Reformdruck durch den Zwang zu Kosteneinsparung und Personalabbau. Und dadurch, dass Aufgaben in Bereichen wie Arbeitsmarkt, Sozialdienste und Vorschriftenkontrolle von der staatlichen und Länder-Ebene auf Kommunen übertragen werden.
Im Rahmen der Studienreise werden Gute-Praxis-Beispiele auf kommunaler Ebene in Städten von 25.000 bis 200.000 Einwohner vorgestellt: z.B. Bürokratieabbau, Bürgerbeteiligung in der Stadtplanung, e-Mobility durch kommunale Dienstleistungsunternehmen, Subsidiaritätsprinzip beider Flüchtlingsbetreuung oder Ehrenamtlichkeit im Erziehungsbereich.
Das Programm der Studienreise richtet sich an Beschäftigte und Entscheidungsträger aus der Öffentlichen Verwaltung und wird laut den Wünschen der Teilnehmer zusammengestellt. Dabei wird ein tiefgehender Einblick in die Funktionsweise der italienischen Kommunalverwaltung gegeben. Das Programm bietet auch Gelegenheit, Kontakte für gemeinsame Projekte zu schließen.

Mögliche Themen im Rahmen der Studienreise:

  • Aufgabenverteilung zwischen Staat-Land-Gemeinde
  • Soziale Dienste und Armut
  • Digitalisierung und Bürokratieabbau
  • Bürgerbeteiligung
  • Öffentliche Auftragsvergabee
  • Kommunale Steuerpolitik
  • Dienstleistungen für Arbeitssuchende
  • Integration von Menschen mit Behinderungen
  • Städtische Angebote für ältere Menschen
  • Organisation der Inklusion im Kindergarten
  • Stadtplanung und Lebensqualität
  • Kulturmanagement und Tourismusförderung
  • Umweltschutzmaßnahmen
  • Personalauswahl und -weiterbildung
  • Qualitätsmanagement
  • Job-Shadowing

Während der Studienreise werden Stadtverwaltungen und städtische, private und soziale Unternehmen und Einrichtungen besucht. Dabei stehen Experten, Dezernenten, Amtsleiter und Geschäftsführer als Referenten und Gesprächspartner zur Verfügung. Ein Treffen mit der Landesverwaltung in Venedig komplettiert das Programm.
Die Programmdauer kann individuell festgelegt werden und zwischen 2 und 5 Tagen betragen.

 

Testimonials

Kurs “Inklusion und Integration in Italien“ Mai 2017
Partner: Bundesstadt Bonn

Kurs „Innovatives Tourismusmanagement in Italien“ September 2018
Partner: Europaservice Nordthüringen

Neben den Programmtagen in Vicenza werden Venedig und Städte wie Padua, Verona und Bassano del Grappa besucht. Dabei bleibt ausreichend Zeit, die einzigartigen Sehenswürdigkeiten dieser Städte und die kulinarischen Vielfalt Italiens zu genießen.