Jugendpolitik

Jugendpolitik in Italien: zwischen No future und Hoffnung

Jugendarbeitslosigkeit, Schul- und Studienabbruch, fehlende Perspektive bei der persönlichen und beruflichen Lebensplanung: die Situation der jungen Menschen in Italien ist heute von einer generellen Unsicherheit geprägt. Daneben hat die wirtschaftliche Krise zu einer staken Reduzierung der finanziellen Förderung geführt.
Trotz der wenig ermutigenden Situation sind überall Zeichen von Hoffnung für die scheinbar “verlorene” Generation zu finden. Schulen, Jugendorganisationen, Universitäten, Sozialpartner und für Kindheit, Teenager und junge Erwachsene zuständige öffentliche und private Träger realisieren in vielen Bereichen erfolgreiche Best practise-Beispiele.
Initiativen mit und für die nachwachsende Generation geben konkrete Antworten auf aktuelle Probleme: Berufsberatung und Multimedia, Internationalisierung durch Austausch, Sport als Integrationsinstrument, Gründungsberatung, Rentner im Nachhilfeunterricht, Kreativ-Werkstätten, identitätsstiftende Musikfestivals oder soziale Stadtteilangebote.

Das Programm der Studienreise wird laut den Wünschen der Teilnehmer (zum Beispiel Jugendarbeiter und -bildungspersonal, Lehrer, Berufsberater und Verantwortliche der Jugendpolitik) zusammengestellt und gibt einen umfassenden Einblick in die italienische Situation. Das Programm stellt auch eine hervorragende Gelegenheit dar, Kontakte für transnationale Projekte zu machen.

Die Studienreise sieht unter anderem folgende Argumente vor:

Das Programm findet in Vicenza, Verona und Venedig statt und lässt auch Zeit, die Schönheiten dieser Städte zu genießen.

  • Italienisches Bildungssystem: Struktur, Gesetze und Finanzierung
  • Formale und informelle Erziehung
  • Kommunale Angebote für Kinder und Jugendliche
  • Berufsorientierung durch Schule, Gemeinde und Sozialpartner
  • Integration von Migranten in Bildung und Arbeit
  • Initiativen gegen Schul- und Universitätsabbruch
  • Rolle der katholischen Kirche im Jugendbereich
  • Jugend und europäische Identität
  • Jugendaustausch, Zivildienst und Freiwilligendienste
  • Aktive Arbeitsmarktpolitik für junge Erwachsene: Jugendgarantie
  • Junge Erwachsene auf dem Arbeitsmarkt
  • Start-up für junge Erwachsene
  • Musik und Kulturarbeit zur Identitätsstiftung
  • Sport und junge Menschen
  • Natur und Jugend: Outdoor-Pädagogik
  • Jugendtourismus mit dem Rad
  • Job Shadowing in Jugendeinrichtungen

Während der Studienreise werden Schulen, kommunale und private Einrichtungen besucht, die formale und informelle Bildung anbieten. Gespräche mit Entscheidungsträgern auf regionaler, staatlicher und Freie-Träger-Ebene und Jugendpolitik-Experten komplettieren das Programm.
Die Dauer des Programms wird laut Wunsch individuell festgelegt werden und kann zwischen 2 und 5 Tagen betragen.