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10.11.2019 16.11.2019 12

 

Konstruktive Kommunikation und kommunikative Konfliktlösung sind zentrale Themen der beruflichen Aus- und Weiterbildung in Lehrberufen, denn Gespräche und Sprache sind für Lehrer grundlegende Arbeitsinstrumente. Dabei ist es für sie eine große Herausforderung, sich auf unterschiedliche Gesprächspartner (Kollegen, Eltern, Schüler) und deren Persönlichkeit einzustellen. Vor allem konfliktgeladene Gespräche oder schwierige Gesprächspartner fordern von Lehrern hohe soziale und kommunikative Kompetenzen.

In den letzten Jahren stehen viele Lehrer in Deutschland auch zunehmend vor der Herausforderung der Integration von Schülern mit Migrationshintergrund. Nicht zuletzt müssen dabei auch Gespräche und Diskussionen mit Eltern aus verschiedenen Ländern und mit verschiedenem kulturellem Hintergrund geführt werden.

Die Möglichkeiten, Gespräche zielführend und konstruktiv zu gestalten bestehen dabei in einer Kombination von selbstreflektiertem, professionellem Verhalten und dem Wissen um Strategien und Tools der Gesprächsführung.

Die Weiterbildung gibt Einblicke in verschiedene Modelle der Kommunikations- und Interaktionspsychologie. Die Teilnehmer erhalten die Möglichkeit der Eigenanalyse und Selbstreflexion, um ihre eigenen kommunikativen Stärken und Schwächen kennenzulernen. Es werden Techniken der Gesprächsvorbereitung und Gesprächsführung sowie der kommunikativen Konfliktlösung vermittelt. Die Teilnehmer lernen dabei, Situationen schnell einzuschätzen, ihre Gesprächspartner besser zu verstehen und Gespräche zielführend zu lenken. Situationsanalysen und Übungen in aktiver Szenenarbeit schaffen dabei Praxisnähe und -bezug.

Weiterführend werden im Rahmen der Weiterbildung auch interkulturelle Aspekte der Kommunikation diskutiert. Es findet ein Austausch zur Herausforderung der Integration von Flüchtlingen und Schülern mit Migrationshintergrund (Vergleich der Situation in den Heimatländern der Teilnehmer und in Italien) sowie ein Projekttag zum Thema „Interkulturelle Begegnungen und Interkulturelle Kommunikation“ statt.

Die Studienreise richtet sich vor allem an Lehrkräfte aus Mittelschule, Gymnasium und Berufsschulzentren, aber auch an interessierte Klassen- und Fachlehrer anderer Schularten.

Das Programm bietet auch die Gelegenheit, Kontakte für eine zukünftige Zusammenarbeit zu knüpfen. Teilnahme im Rahmen von Erasmus+ KA1 „Staff mobility“ möglich.

Bei Gruppenanmeldung (ab 8 Personen) können Zeitraum, -dauer und Inhalte individuell festgelegt werden.

 

Das Programm findet in Vicenza, Venedig und Verona oder Padua statt und lässt ausreichend Zeit, die Sehenswürdigkeiten dieser Städte und die kulinarische Vielfalt Italiens zu genießen.